Daten in der klinisch-psychologischen Forschung haben häufig eine sogenannte hierarchische Struktur oder Mehrebenen-Struktur, in der Beobachtungen auf einer ersten Ebene in Beobachtungseinheiten auf einer übergeordneten Ebene gruppiert sind. Typische Strukturen sind Individuen in Gruppen (z. B. Patient*innen in Therapiepraxen oder in Kliniken) oder Messzeitpunkte in Personen (z. B. Befragungszeitpunkte im Verlauf einer Therapiestudie).
metafor
Metaanalysen sind Zusammenfassungen verschiedener Studienergebnisse – meistens sogar ganzer Forschungsbereiche – mit dem Ziel, die breite, manchmal widersprüchliche Befundlage zu einem konkreten Thema statistisch aufzubereiten und zusammenzufassen. Somit kommt ihnen insbesondere in der Wissenschaftskommunikation eine wichtige Rolle zu, da sie es ermöglichen, über die Limitationen und Schwankungen einzelner Studien hinaus eine aktuelle wissenschaftliche Befundlage zu präsentieren.